SMART #2 Schon Wieder Klein—Doch Viel Schlauer

SMART #2 - Light Blue Smart Car Rear Quarter
Light Blue Smart Car Rear Quarter

Der Name Smart kehrt endlich in das Gebiet zurück, das ihn ursprünglich hat wichtig werden lassen. Nach Jahren, in denen größere Produkte und weitergehende globale Ambitionen verfolgt wurden, bringt das neue Smart #2-Konzept die ultra-kompakte, zweitürige Urban-Formel zurück – und zwar mit einer Ernsthaftigkeit, die in der modernen Smart-Palette vermisst wurde. Das ist keine Nostalgie um der Nostalgie willen. Es ist eine strategische Korrektur, und allein im heutigen EV-Markt ist das bemerkenswert.

Design und Exterieur

Das Smart #2 ist der visuell deutlichste Nachfahre des ursprünglichen Fortwo, seit das Emblem unter dem Mercedes-Benz- und Geely-Gemeinschaftsunternehmen eine neue Richtung eingeschlagen hat. Die Proportionen sind hier die eigentliche Geschichte. Kurze Überhänge, ausgeprägte Radläufe, eine gedrungene Zwei-Box-Silhouette und eine winzige Standfläche vermitteln alle dasselbe: Das ist ein Auto, das dafür entwickelt wurde, Verkehrsstaus zu lösen – nicht um aus der Distanz in einem Parkhaus seine Wirkung zu entfalten.

Mercedes ist für das Design verantwortlich, und man sieht die Konsequenz in der Ausformung. Das Konzept fügt bewusst einige überzeichnete Elemente hinzu, darunter goldene Akzente und übergroße Räder, doch die zugrunde liegende Architektur ist ehrlich. Es ist ein echtes Microcar in einer Zeit, in der viele sogenannte kleine EVs bereits die Größe alter kompakter Hatchbacks haben. Das ist entscheidend, denn die Standfläche ist der gesamte Vorteil des Smart #2.

Der ursprüngliche ForTwo debütierte 1999 und überstand drei Generationen, bevor er 2024 aus dem Programm genommen wurde. Sein geistiger Nachfolger versucht nicht, diese Formel als Pseudo-SUV oder als Modeaccessoire neu zu interpretieren. Er bleibt dem Auftrag treu: zwei Türen, Wendigkeit für die Stadt und eine sehr kurze Karosserie, die das Einparken in Längs- und Querparksituationen sowie die engen Lücken am Bordstein nahezu absurd leicht machen soll.

🅿️ Warum die Form entscheidend ist

Ultra-kurze Überhänge sind bei einem Stadtauto kein reiner Design-Trick. Sie verbessern direkt die einfache Parkplatzsuche, die Agilität bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Fähigkeit des Autos, in Lücken zu passen, die größeren EVs nicht zur Verfügung stehen.

Das Serienauto wird sehr wahrscheinlich gedämpfter ausfallen. Erwarten Sie, dass die goldene Zierausstattung verschwindet, die Räder kleiner werden und ein Teil der Konzept-Dramatik verblasst. Das ist die übliche Realität von Konzept zu Produktion. Was erhalten bleiben sollte, ist die zentrale Proportion, denn sie ist das prägende Merkmal des Smart #2 – und der einzige Grund, warum es dieses Emblem überhaupt verdient.

Für Leser, die sie mit neueren City-EV wie dem Renault Twingo oder auch breiteren Kandidaten im Segment der kleinen E-Autos vergleichen, ist der entscheidende Punkt nicht die reine Größe. Es geht um Verpackungs- beziehungsweise Packungs-Effizienz. Der Smart #2 soll voraussichtlich deutlich näher an der rund 2,7 Meter langen Länge des alten EQ Fortwo bleiben als an dem größeren Fußabdruck der größeren Mainstream-Rivalen.

SMART #2 - Light Blue Smart Car Front LED Headlights
Light Blue Smart Car Front LED Headlights

Interieur und Technologie

Smart hat noch keinen vollständigen Serien-Innenraum gezeigt, daher sollte man das Konzept eher im Hinblick auf die Absicht als auf die endgültige Spezifikation lesen. Dennoch ist die wichtigste technische Botschaft bereits klar: Die Marke baut endlich ein eigenes EV von Grund auf und passt nicht einfach eine kompromittierte Legacy-Plattform an. Das sollte die Packungswirkung im Innenraum, die Integration der Batterie und die strukturelle Effizienz verbessern.

Die Electric Compact Architecture, oder ECA, ist die neue Grundlage. Eine Plattform, die gezielt für diesen Zweck gebaut wurde, ist in einem winzigen Auto wichtiger als fast überall sonst, denn jeder Millimeter zählt. In einem Micro-EV kann eine schlecht verpackte Batterie oder eine unglücklich gestaltete Instrumententafel-Struktur das komplette Fahrzeug ruinieren. Indem Smart das Auto von Tag eins als EV entwickelt, gibt es sich die bessere Chance, den nutzbaren Innenraum zu bewahren, ohne die Außenabmessungen aufzublähen.

Auch die Vehicle-to-Load-Funktionalität ist eine kluge Ergänzung. Auf dem Papier klingt V2L wie ein Punkt auf der Feature-Liste. In der Praxis verwandelt es das Auto in eine mobile Stromquelle für Laptops, E-Bikes, Campingausrüstung oder Notfall-Equipment. Für ein auf die Stadt ausgerichtetes EV ist das viel relevanter als ein großer Teil der überdimensionierten Infotainment-Show.

🔌 Wichtigstes Technik-Feature

V2L ist besonders nützlich in einem kleinen EV, weil es echten alltagstauglichen Mehrwert hinzufügt, ohne den Fahrzeug-Fußabdruck oder die Komplexität zu erhöhen.

Der Zielmarkt von Smart ist Europa, wo Käufer kleiner EVs oft nach einem leichteren zweiten Auto suchen, nach einem Fahrzeug für den täglichen Pendelverkehr oder nach einem kompakten Stadt-Flitzer. Das bedeutet: Das Cockpit muss Sichtbarkeit, einfaches Ein- und Aussteigen sowie unkomplizierte Bedienelemente priorisieren – statt Luxus-Gimmicks. Wenn Smart diese Balance richtig hinbekommt, könnte der #2 das seltene EV werden, das sich wirklich nutzbar anfühlt, statt nur schick auszusehen.

SMART #2 - Sky Blue Microcar With Red LED Tail
Sky Blue Microcar With Red LED Tail

Motor- und Leistungsdaten

Hier gibt es keinen Verbrennungsmotor. Der Smart #2 wird vollständig elektrisch sein, und das ist die richtige Antwort für ein Fahrzeug, dessen Aufgabe sich in wiederholter Nutzung im niedrigeren Tempo in der Stadt, kurzen Strecken und häufigem Stop-and-go-Betrieb erschöpft. Smart sagt, dass das neue Modell auf 186 miles, oder 300 Kilometer, Reichweite abzielt – mehr als doppelt so viel wie die 84 miles, oder 135 Kilometer, des alten EQ Fortwo. Dieses alte Auto war schon immer durch frühe EV-Akku-Realitäten eingeschränkt. Das neue Modell profitiert dagegen von einem Jahrzehnt Fortschritt bei Energiedichte, Ladegeschwindigkeit und thermischem Management.

Smart hat für das Konzept keine vollständigen Angaben zur Motorleistung, zur Akkukapazität oder zu detaillierten Beschleunigungsdaten veröffentlicht, sodass es unverantwortlich wäre, diese einfach zu erfinden. Was wir mit Sicherheit sagen können, ist: Das Serienauto sollte auf Effizienz und ein agiles Ansprechverhalten im niedrigen Tempo abgestimmt sein – statt auf Power, die nach Schlagzeilen klingt. Das ist genau die richtige Ingenieursentscheidung für ein City-EV in dieser Größe.

Die Ladebehauptung ist bedeutsamer, als es zunächst den Anschein hat. Weniger als 20 Minuten für 10 bis 80 Prozent deuten auf ein modernes Schnellladesystem hin und auf eine Akkugröße, die auf einen praktischen städtischen Durchsatz ausgelegt ist – statt auf eine „Long-haul“-Eitelkeitsreichweite. Das ist die Architektur eines Autos, das schnell wieder aufgeladen werden soll, während der Fahrer einen Kaffee trinkt – nicht eines, das nach jeder Fahrt im Pendelverkehr einen langen Boxenstopp benötigt.

⚡ Weight-to-Power Ratio Calculator

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Da Smart für das Konzept weder das Leergewicht noch die Pferdestärken veröffentlicht hat, kann eine gewichtsbezogene Leistungsberechnung nicht verantwortungsvoll anhand offizieller Daten erstellt werden. Was hier jedoch wichtiger ist, ist die Produktphilosophie: Masse niedrig halten, Radstand kurz halten und genug Akkukapazität bewahren, damit das Auto wirklich auch jenseits einer einzigen Hin-und-zurück-Fahrt sinnvoll nutzbar ist.

Für Stadtfahrer ist das relevanteste Leistungsmaß nicht die 0-100 km/h-Show. Entscheidend ist, wie schnell das Auto direkt nach dem Start reagiert, wie leicht es sich durch den Verkehr fädeln lässt und wie wenig Energie dafür benötigt wird. Genau dort sollte ein kleines EV wie der #2 glänzen.

SMART #2 - White Retro Air Intake Fender With Gold Wheel
White Retro Air Intake Fender With Gold Wheel

Konkurrenzvergleich

Um die Position des Smart #2 auf dem Markt zu verstehen, hilft es, ihn mit anderen kompakten und auf das urbane Umfeld ausgerichteten EVs aus den jüngsten Markteinführungen und Vorschauen zu vergleichen. Der wichtigste Maßstab ist dabei nicht die reine Beschleunigung, sondern die Verpackungseffizienz, die Reichweiteneffizienz und die echte Alltagstauglichkeit in der Stadt.

Modell Leistung Drehmoment 0-100 km/h Gewicht Preis Kraftstoffverbrauch / Energieverbrauch
Smart #2 Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Elektrisch, angepeilte Reichweite von 300 km, Schnellladen in weniger als 20 Minuten
Renault Twingo 90 PS Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Elektrische City-Car-Positionierung
Hyundai Ioniq 3 Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Angepeilte Reichweite von 496 km
Nissan Sakura 2026 Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Nicht offengelegt Fokus auf Kei-EV-Effizienz

Der Vergleich macht die Positionierung des Smart #2 deutlich. Er versucht nicht, den Reichweiten-Wettbewerb zu gewinnen, denn in diesem Segment ist der Reichweiten-Wettkampf oft ohnehin irrelevant. Stattdessen will er den Platz-Wettkampf, den Park-Wettkampf und den Reibungs-Wettkampf im urbanen Umfeld für sich entscheiden. Das ist eine weitaus rationalere Prioritätenliste für ein zweitüriges EV, dessen natürlicher Lebensraum dichte europäische Groß- und Metropolregionen sind.

Energieeffizienz und laufende Kosten

Ein batterieelektrisches Auto verbraucht im herkömmlichen Sinn keinen Kraftstoff, daher ist der richtige Blickwinkel die Energieeffizienz und die Lade-Kosten. Smart hat eine Reichweite von 300 km als Ziel genannt, aber keinen offiziellen kWh-„pro 100 km“-Wert. Ohne einen zertifizierten Verbrauchswert wäre es irreführend, einen solchen zu konstruieren und zu veröffentlichen. Doch die Designaufgabe des Modells verrät, was zu erwarten ist: eine kleine Frontfläche, eine im Vergleich zu größeren EVs begrenzte Masse und ein urbaner Einsatzzyklus, der – sollte alles aufgehen – einen niedrigeren Energieverbrauch ermöglichen sollte als bei den meisten Crossover-Modellen.

Das macht den Smart #2 zu einem wichtigen Gegenpol zur derzeitigen Marktbesessenheit, die Größe immer weiter aufzublasen. Er braucht keine 90-kWh-Batterie, um sinnvoll zu sein – und sollte sie auch nicht haben. Ein kleineres Batteriepaket wird, wenn es richtig gemanagt wird, die Ladezeit verkürzen, die Kosten senken und das Fahrzeug leichter halten. Im Stadtbetrieb ist das oft wichtiger als noch einmal 100 km theoretische Reichweite.

⛽ Fuel Cost Calculator

Cost per km
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Trip Cost
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Monthly (1500km)
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Da Smart noch keine offizielle Kennzahl zum Energieverbrauch veröffentlicht hat, kann eine Berechnung der Kraftstoffkosten pro km derzeit nicht auf verifizierten Daten basieren. Der weitaus nützlichere Schluss ist jedoch strukturell: Ein spezielles kleines Elektroauto sollte weniger kosten, um aufgeladen zu werden als ein größerer, batteriegetriebener Crossover – vor allem dann, wenn die Besitzer überwiegend zu Hause nachladen oder öffentliche Ladepunkte für kurze Sessions nutzen.

Auch die laufenden Kosten sollten von der geringeren Komplexität eines Single-Motor-, kompakten EV-Formats profitieren. Weniger bewegliche Teile als bei einem Verbrenner bedeuten weniger Wartung im Alltag, und die kleine physische Größe sollte in der Praxis den Reifen-, Brems- und urbanen Verschleiß reduzieren. Für Stadtbewohner ist das in der Regel mehr wert als zweifelhafte Leistungs-Kennzahlen.

Sicherheit und Bewertungen

Offizielle Crash-Test-Bewertungen wurden für das Smart #2-Konzept bislang noch nicht veröffentlicht, und es wäre verfrüht, sie vorherzusagen. Aber es gibt einige technische Realitäten, die man im Blick behalten sollte. Ein sehr kleines Auto steht in einer Kollisionsumgebung, die von größeren Fahrzeugen dominiert wird, immer vor einer strukturellen Herausforderung. Die Lösung ist nicht bloß eine Aufblähung der Außenmaße; gefragt sind eine intelligente Crash-Struktur, der Schutz der Batterie und elektronische Sicherheitssysteme, die für urbane Szenarien abgestimmt sind.

SMART #2 - Pearl White Side Mirror With Turn Signal
Pearl White Side Mirror With Turn Signal

Die neue ECA-Plattform sollte Smart eine sauberere Grundlage geben, um moderne ADAS-Hardware, Abschirmung der Batterie und das Insassen-Cell-Design zu integrieren. In einem so kleinen Auto ist die Verpackung der Sicherheitszelle von enormer Bedeutung. Das Haupt­risiko besteht darin, dass der Produktionskostendruck zu einer Vereinfachung zwingen könnte, aber Smart scheint diese Rückkehr zur ForTwo-Formel als zentrale Markenbotschaft zu behandeln – nicht als abgeleiteten, mit wenig Aufwand verbundenen Ableger.

Eine der wahrscheinlichsten Sorgen der künftigen Besitzer wird das Vertrauen auf der Straße bei höheren Geschwindigkeiten sein. Das war schon immer der Handel mit ultra-kompakten Stadtautos: in der Stadt brillant, auf schnellen Strecken weniger entspannt. Smart scheint darauf zu setzen, diese Einschränkung zu akzeptieren, statt dagegen anzukämpfen. Wenn das #2 stadtzentriert bleibt, wird es nach den richtigen Kriterien beurteilt.

Preis, Ausstattungslinien und Mehrwert

Smart hat keine Preise, keine Struktur der Ausstattungslinien und kein vollständiges Paket an Serienausstattung für das Produktionsmodell angekündigt. Dennoch ist das Nutzenversprechen bereits klar. Der Smart #2 richtet sich an Käufer, die einen wirklich kleinen Elektroauto suchen – nicht einfach nur an das günstigste EV mit hohem Dach. Wenn er als korrekt bepreister Urban-Spezialist in europäische Ausstellungsräume kommt, könnte er eine Nische besetzen, die vernachlässigt wurde, nachdem die Mainstream-Marken mit größeren Fahrzeugen nach Volumen gejagt haben.

Aus Sicht von Enthusiasten ist der Reiz ebenso philosophisch wie praktisch. Der Smart #2 erinnert daran, dass kleine Autos noch immer vernünftig, modern und begehrenswert sein können, ohne sich für ihre Größe entschuldigen zu müssen. Er steht außerdem für eine breitere Korrektur auf dem Markt – ähnlich in der Grundidee wie das kompakte-EV-Denken, das man bei Modellen wie dem VW Jetta X Concept oder dem Nissan Juke EV sieht – allerdings in einem deutlich kleineren und stärker spezialisierten Paket.

Wenn Smart ihn als Premium-Werkzeug für die Stadt bepreist, statt als ausgedientes Haushaltsgerät, hat das Auto eine echte Chance, bei Stadtbewohnern anzukommen, die schon darauf gewartet haben, dass endlich ein würdiger Nachfolger für den Fortwo kommt. Das ist der eigentliche Test: nicht ob er auf einer technischen Datenliste beeindruckt, sondern ob er das Leben im urbanen Alltag leichter macht – auf eine Weise, die größere EVs nicht schaffen.

SMART #2 - Sky Blue Microcar Body With Gold Accents
Sky Blue Microcar Body With Gold Accents

FAQ

Ist der Smart #2 der echte Nachfolger des ForTwo?

Ja. Smart positioniert den #2 als spirituellen und praktischen Nachfolger des ForTwo – mit einer Zwei-Türer-Anordnung, einem extrem kompakten Maß und einem Auftrag mit Fokus auf die Stadt.

Welche Reichweite nennt Smart für den #2?

Smart peilt 300 km an, also 186 Meilen, auch wenn diese Zahl noch nicht nach WLTP zertifiziert ist. Das ist dennoch mehr als das Doppelte der alten EQ Fortwo-Reichweite von 135 km, also 84 Meilen.

Wird der Smart #2 als Benziner verkauft?

Nein. Der Smart #2 der vierten Generation wird ausschließlich elektrisch sein – und damit die Umstellung der Marke auf eine eigene EV-Strategie für kompakte urbane Mobilität widerspiegeln.

Wie schnell kann der Smart #2 laden?

Smart sagt, der Akku soll von 10 auf 80 Prozent in weniger als 20 Minuten kommen, was eine starke Angabe für ein kleines Stadt-EV ist und auf eine akkuoptimierte Auslegung für Schnellladen hindeutet.

Was ist V2L und warum ist das beim Smart #2 wichtig?

Vehicle-to-Load ermöglicht es dem Auto, externe Geräte mit Strom zu versorgen und macht das EV damit zur mobilen Energiequelle für Werkzeuge, Elektronik oder Outdoor-Ausrüstung. Bei einem kompakten Fahrzeug bedeutet das einen echten Mehrwert im Alltag.

Wann wird der serienmäßige Smart #2 vorgestellt?

Smart sagt, das Produktionsmodell werde im Oktober auf der Paris Motor Show debütieren – nach der Vorstellung des Konzepts im April.

Ist der Smart #2 für Reisen über lange Distanzen gedacht?

Nicht primär. Das ist ein Urban-EV für dicht bebaute Städte, kurze Pendelstrecken und einfaches Parken. Die Reichweite sollte für den täglichen Betrieb ausreichen, aber das ist nicht der zentrale Einsatzzweck.

Spezifikation Smart #2 Concept
Antriebsstrang Ausschließlich elektrisch
Plattform Electric Compact Architecture (ECA)
Reichweitenziel 300 km / 186 Meilen
Laden 10 bis 80 Prozent in weniger als 20 Minuten
Karosserieform Zwei-Türer-Kompaktheck (Hatchback)
Markt-Fokus Europa und weitere Smart-Märkte

Am Ende kommt es beim Smart #2 vor allem darauf an, dass er sich weigert, beim Wettrüsten mit überflüssiger Größe mitzumachen. Das ist ein seltenes modernes Elektroauto, das seine Mission wirklich versteht, und wenn die Serienversion dem Konzept treu bleibt, könnte Smart endlich ein Auto bekommen, das sich so intelligent anfühlt, wie das Emblem es vermuten lässt.

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