Du wirst den Blick dieses Suzuki Twin nicht glauben! Das Pocket Bunny R32 GT-R Projekt bringt die Seele des Godzilla auf die Straßen.

Die Kunst des japanischen Tunings: Vom Suzuki Twin zum Mini-Godzilla
Japan ist weltweit bekannt für seine lebendige und oft exzentrische Automobilkultur. Im Zentrum dieser Szene stehen Kei Cars — winzige Autos, die für die Einhaltung spezieller Größen- und Motorvorschriften in Japan entwickelt wurden — und nehmen dabei eine besondere Stellung ein. Was jedoch die Tuning-Schmiede Rocket Bunny (auch international bekannt als Pandem) mit dem Suzuki Twin gemacht hat, sprengt jede konventionelle Modifikationsgrenze. Das Projekt Pocket Bunny R32 GT-R ist nicht nur ein Bodykit; es ist eine visuelle Hommage an den ikonischen Nissan Skyline R32 GT-R, liebevoll „Godzilla“ genannt wegen seiner dominanten Präsenz auf Rennstrecken in den 1990er Jahren.
Der Suzuki Twin, gebaut zwischen 2003 und 2005, war ursprünglich ein bescheidener Stadtwagen mit rundlichen Formen und vollständigem Fokus auf Kraftstoffeffizienz. Mit nur etwa 2,7 Metern Länge schien er ein unwahrscheinlicher Kandidat für eine sportliche Transformation zu sein. Dennoch erkannte Kei Miura, das Genie hinter Rocket Bunny, das Potenzial in den kompakten Proportionen des Twins. Durch die Anwendung der aggressiven Ästhetik des R32 schuf die Tuning-Studie etwas, das direkt aus einem Mini-Rennvideospiel stammen könnte. Während einige Hersteller technische Perfektion bei Modellen wie dem Nissan Aura Nismo RS Concept 2026 anstreben, konzentriert sich das Pocket Bunny auf visuelle Emotionen und Nostalgie des JDM (Japanese Domestic Market).
Diese radikale Transformation widerspricht herkömmlichen Designstandards und greift auf mutige historische Konzepte wie den Hyundai Neos 2000 zurück, der ebenfalls versuchte, die Monotonie der Straßen zu durchbrechen. Das Pocket Bunny R32 GT-R beweist, dass die Leidenschaft für Automobile nicht unbedingt auf roher Leistung beruht, sondern auf der Fähigkeit eines Fahrzeugs, eine Geschichte zu erzählen und Blicke auf sich zu ziehen, egal wo es unterwegs ist.

Anatomie einer Verwandlung: Was das Pocket Bunny Kit ausmacht
Die Komplexität des Pocket Bunny Kits liegt in seiner Fähigkeit, die visuelle Wahrnehmung des Suzuki Twin vollständig zu verändern, ohne seine zentrale Struktur zu modifizieren. Jedes Panel wurde sorgfältig geformt, um die muskulösen Linien des ursprünglichen R32 GT-R nachzubilden. Das Vorderteil des Fahrzeugs trägt jetzt das charakteristische Erscheinungsbild des Skylines, mit rechteckigen Scheinwerfern und einem imposanten Kühlergrill, trotz des verkleinerten Maßstabs. Das Widebody-Kit (Breitbau) fügt verbreiterte Radkästen hinzu, die dem Auto eine robuste Haltung und eine „auf dem Boden sitzende“ Optik verleihen – ein Designelement, das typisch für Rocket Bunny ist.
Am Heck ist die ästhetische Ingenieurskunst ebenso beeindruckend. Die doppelt runden Rückleuchten, ein unverwechselbares Markenzeichen der GT-R Linie, sind perfekt integriert. Für den Rennstrecken-Look wurde ein prominenter Spoiler über einer maßgeschneiderten Heckablage installiert, um sicherzustellen, dass der „Mini Skyline“ bereit wirkt, den Tsukuba-Kurs zu erobern. Die Sunoco-Lackierung auf dem Ausstellungsmodell beim Tokyo Auto Salon unterstreicht dieses sportliche Erbe. Im Folgenden präsentieren wir die wichtigsten Komponenten, die diese Metamorphose ermöglichen:
| Komponente | Highlights der Modifikation |
|---|---|
| Radkästen | Widebody-Design, das die Silhouette verbreitert und größere Felgen mit höherem Offset ermöglicht. |
| Beleuchtung | Nachbildungen der runden Scheinwerfer und Rücklichter des Nissan R32 GT-R. |
| Motorhaube und Kühlergrill | Neugestaltetes Set, um den ursprünglichen geschwungenen Look des Suzuki Twin zu eliminieren. |
| Aerodynamik | GT-Style Heckflügel und maßgeschneiderter Heckdeckel. |
| Chassis/Räder | Tiefergelegtes Fahrwerk und klassische japanische Felgen (Mesh Wheels). |
Trotz des äußerst aggressiven Looks bleibt das „Herz“ dieses kleinen Monsters seiner wirtschaftlichen Herkunft treu. Der originale 658cc-Motor mit bescheidenen 27 PS bleibt unter der Motorhaube. Obwohl er nicht die Beschleunigung eines RB26DETT-Motors bietet, ist der Spaß hier vor allem optischer und kultureller Natur. Selbst mit kleinem Motor ist vorbeugende Wartung essenziell für jeden Enthusiasten, und Kenntnisse über Technologien wie die Rutenium- vs Iridium-Zündkerzen können den Unterschied machen, um die Effizienz dieses kleinen Antriebs aufrechtzuerhalten.

Das Phänomen der individualisierten Kei Cars und die JDM-Kultur
Die Einführung des Pocket Bunny R32 GT-R auf dem Tokyo Auto Salon war nicht nur eine weitere Präsentation von Tuning, sondern markierte die Bedeutung der Kei Cars als legitime Plattformen künstlerischer Ausdrucksformen. In Japan ist der Raum begrenzt und die Wartungskosten für größere Autos hoch, weshalb der Suzuki Twin die perfekte Basis für Zweitwagenprojekte oder Ausstellungsfahrzeuge ist. Der Kontrast zwischen der winzigen Größe und dem aggressiven Erscheinungsbild erzeugt einen spielerischen Effekt, der bei der aktuellen Generation von Social-Media-Enthusiasten stark Anklang findet und das Projekt sofort viral macht.
Wenn du das extreme Gegenteil in Bezug auf Größe und Luxus suchst, bei dem rohe Performance im Mittelpunkt steht, dann definiert der BRABUS 900 SUPERBLACK die Leistung in der Welt der Supersportwagen neu. Doch das Pocket Bunny zeigt, dass es einen wachsenden Markt für günstigen und spaßigen „Coolness“ gibt. Es ist eine Feier des „Show over Go“ (Aussehen vor Leistung), bei dem das Fahrvergnügen, ein Auto zu fahren, das alle auf der Straße zum Lächeln bringt, die Notwendigkeit übertrifft, 300 km/h zu erreichen.
Die baldige Verfügbarkeit des Kits zum Bestellen öffnet Türen für Besitzer eines Suzuki Twin weltweit (oder jene, die bereit sind, eins aus Japan zu importieren), ihre eigene Version des Mini Skylines zu erstellen. In einer Welt, in der Enthusiasten oftmals an der Spitze der Pyramide suchen, wie beim Red Bull RB17 Hypercar, um Inspiration zu finden, erinnert uns das Pocket Bunny R32 GT-R daran, dass Kreativität keine Größenbeschränkungen kennt. Es ist lebendes Beweisstück dafür, dass mit dem richtigen Kit und einer mutigen Vision sogar das einfachste Stadtauto zur Urban-Legende werden kann.
Rocket Bunny hat bestätigt, dass das Kit bald in Produktion gehen wird, und die Erwartung ist, dass es sofort zu einem Sammlerstück wird. Für Nissan Skyline Fans, die keinen Platz oder kein Budget für das Originalmodell haben, bietet das Pocket Bunny eine unwiderstehliche Alternative: die Chance, ein Stück japanische Motorsportgeschichte in einer Verpackung zu besitzen, die in jede Parklücke passt. Dieses Projekt ist zweifellos eines der brillantesten Beispiele dafür, wie menschliche Ingenieurskunst das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches verwandeln kann, und hält die Flamme der JDM-Kultur für kommende Generationen lebendig.















